Das Ziel ist im Weg

Sinn entsteht nicht am Ende, sondern unterwegs. Gern auch im Unsinn. Ein Essay über die Philosophie des Träumens.

»Du suchst und suchst und kannst den Sinn nicht fin­den. Gi­b's auf, denn so wirst du ihn nicht er­grün­den. Zieh dei­nes Wegs und träu­me vor dich hin: Wie oft ent­hüllt im Un­sinn sich der Sinn.« Die­se Zei­len der Dich­te­rin Ma­scha Kalé­ko (1907 bis 1975) klin­gen nach ei­ner reiz­vol­len Al­ter­na­ti­ve zur täg­li­chen Hek­tik und dem, was uns un­se­re To-do-Lis­ten und Goog­le-Ka­len­der als Ziel­set­zun­gen ver­ord­nen: So viel gibt es zu tun, ab­zu­ha­ken und zu er­le­di­gen, und dann kommt noch all das hin­zu, was wir noch ge­se­hen, er­lebt und er­fah­ren ha­ben wol­len – um am Ende, ja, was ei­gent­lich? Glück­lich zu sein? Ein gu­tes Le­ben ge­führt zu ha­ben, den Au­gen­blick zu ge­nie­ßen?

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2019.