Für das größ­te Miss­ver­ständ­nis sei­ner Kar­rie­re er­hält der bri­ti­sche Mu­si­ker Sting 2000 Dol­lar Tan­tie­me – täg­lich. Sein schmerz­lich-schö­ner Song »Every Bre­ath You Take«, den er An­fang der Acht­zi­ger­jah­re für sei­ne da­ma­li­ge Band The Po­li­ce schrieb, ist in die­sem Jahr aus­ge­zeich­net wor­den als das nach wie vor am häu­figs­ten im Ra­dio zu hö­ren­de Lie­bes­lied. Jahr­zehn­te­lang ko­pier­ten Ver­lieb­te den Song auf Kas­set­ten, die sie der An­ge­be­te­ten in den Schul­ran­zen steck­ten (spä­ter brann­te man CDs oder mail­te Play­lists, aber das ist ir­gend­wie an­ders), seit fast 40 Jah­ren fal­len sich Men­schen dazu in die Arme, tan­zen auf ih­rer Hoch­zeit, schrei­ben im Ker­zen­schein Lie­bes­brie­fe oder wer­den abends in Ho­tel­bars, wenn das Stück am Pia­no ge­co­vert wird, un­ver­mit­telt zu Trä­nen ge­rührt.

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