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Den Kör­per be­we­gen, um den Geist zu über­lis­ten, da­mit er run­ter­dim­men kann, was uns krank macht: Ver­kehrs­lärm zum Bei­spiel. Hek­tik. All­tags­sor­gen. Sich für eine Wei­le zu­rück­zie­hen von un­se­rem leis­tungs­ge­trie­be­nen Le­bens­stil, um wie­der zur Be­sin­nung zu kom­men, da­für ist die phi­lo­so­phisch-phy­si­sche Yo­gal­eh­re aus In­di­en welt­weit zur Chif­fre ge­wor­den. »Mind over Mad­ness« nennt ein Her­stel­ler für Frei­zeit­klei­dung die Ver­an­stal­tung, zu der all­jähr­lich auf dem New Yor­ker Times Squa­re Tau­sen­de Yo­ga­an­hän­ger am Tag der Som­mer­son­nen­wen­de zu­sam­men­fin­den, um ihre Glie­der zu stre­cken, zu beu­gen und zu bie­gen – und da­bei zu spü­ren, dass es mög­lich ist: dass wir al­lein durch Kon­zen­tra­ti­on und die Kraft des Geis­tes den Wahn­sinn ei­nes rund­um to­sen­den Me­tro­po­len­ver­kehrs und die vi­su­el­le Reiz­über­flu­tung aus­blen­den kön­nen. Und zur Ruhe kom­men.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2019.