»Ich genieße es, materiell sorgenfrei zu leben.«

Isaak Avramidis, 42, ist Anlageberater und Kundenbetreuer bei der Volksbank in Weinstadt.

Isaak Av­ra­mi­dis


»Manch­mal schaue ich um die Mit­tags­zeit von mei­ner Bank­fi­lia­le aus nach drau­ßen und sehe Se­nio­ren: Die tref­fen sich auf den Ter­ras­sen der Re­stau­rants und las­sen es sich gut ge­hen. So stel­le ich mir mein Le­ben als Rent­ner mit mei­ner Frau auch vor. Mein Be­ruf ist bo­den­stän­dig, si­cher und sta­bil. Es ist mein größ­tes Glück und mein höchs­tes Ziel, dass ich ge­sund bin und wei­ter­hin ar­bei­ten kann. Denn so kann ich mei­ne Fa­mi­lie ver­sor­gen, un­se­re Pfle­ge­toch­ter gut auf das Er­wach­se­nen­le­ben vor­be­rei­ten. Au­ßer­dem ge­nie­ße ich es, ma­te­ri­ell sor­gen­frei zu le­ben, ab und zu es­sen zu ge­hen und ein Gläs­chen Wein zu ge­nie­ßen. Auch gehe ich gern mal spon­tan shop­pen – da­bei blei­be ich na­tür­lich stets mit den Fü­ßen auf dem Bo­den, es geht mir um das Ge­fühl der Frei­heit; mein schwä­bi­scher Be­kann­ten­kreis ist durch­aus spar­sa­mer. Ich kann­te Leu­te, die bis zu ih­rer Pen­si­on schuf­te­ten und geiz­ten und dann früh ver­star­ben. Mein Le­ben fin­det doch auch heu­te statt! Auf mei­ne 22 Jah­re bei der Volks­bank bin ich stolz. Auch mei­ne El­tern freu­en sich, sie ka­men als so­ge­nann­te Gast­ar­bei­ter aus Grie­chen­land nach Deutsch­land, schuf­te­ten viel – und ich nun habe es ›ge­schafft‹. So soll es blei­ben.«

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer SPIEGEL-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2019.