Langschläfer leben kürzer

Mehr Schlaf bringt nicht ans Ziel, sondern eher ins Grab.

Wer zu lan­ge im Bett bleibt, un­ter­liegt ei­nem nicht nur po­pu­lä­ren, son­dern wo­mög­lich töd­li­chem Irr­tum: Man kommt nicht aus­ge­ruh­ter ans Ta­ges­ziel, son­dern eher auf den Fried­hof. Das Op­ti­mum für Men­schen liegt bei sechs bis acht Stun­den Schlaf, hat ein For­scher­stab um Chuang­shi Wang von der Mc­Mas­ter Uni­ver­si­tät in Ha­mil­ton, Ka­na­da, her­aus­ge­fun­den – in ei­ner mehr­jäh­ri­gen, in­ter­na­tio­na­len Mam­mut­stu­die mit knapp 117 000 Teil­neh­mern. Die To­des­ra­te der Teil­neh­mer, die neun bis zehn Stun­den pro Nacht schlie­fen, lag um 27 Pro­zent hö­her, und sie lit­ten um 10 Pro­zent häu­fi­ger an Herz-Kreis­lauf-Krank­hei­ten als jene, die sechs bis acht Stun­den schlie­fen. Noch hö­her la­gen die Wer­te bei den Per­so­nen, die mehr als zehn Stun­den schlie­fen, näm­lich bei 61 Pro­zent mehr To­des­fäl­len und 28 Pro­zent mehr Kreis­lauf-Er­kran­kun­gen. Wer zu we­nig schläft, so die For­scher, kommt aber auch nicht un­be­dingt eher ans Ziel – son­dern wird häu­fi­ger Op­fer von Un­fäl­len.

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