»Es gab kein Wirtschafts­wunder«

Aufschwung Selten rappelte sich ein Land so rasch wieder auf wie Deutschland nach 1945. Doch die gängige Sicht auf die Nachkriegszeit sei ein Mythos, meint der Wirtschaftshistoriker Werner Abelshauser.

Ver­spre­chen »Wohl­stand für alle« stell­te Lud­wig Er­hard den Deut­schen nach dem Krieg in Aus­sicht. Der Wirt­schafts­mi­nis­ter und spä­te­re Bun­des­kanz­ler wird als »Va­ter der so­zia­len Markt­wirt­schaft« ge­fei­ert (Foto von 1971).

Abels­hau­ser, 75, ist ei­ner der füh­ren­den Wirt­schafts­his­to­ri­ker. Der Bie­le­fel­der Pro­fes­sor forsch­te zu den Ur­sa­chen des »Wirt­schafts­wun­ders« nach 1948 und ver­öf­fent­lich­te Stu­di­en zur Ge­schich­te deut­scher In­dus­trie­kon­zer­ne wie BASF und Krupp im »Drit­ten Reich«. Zu­letzt gab er eine vier­bän­di­ge Ana­ly­se zur deut­schen Wirt­schafts­po­li­tik im 20. Jahr­hun­dert her­aus.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer SPIEGEL-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 5/2020.