Runter geht's schneller

Gründerkrach Der Bankier Heinrich Quistorp war der Liebling der Berliner Gesellschaft. Doch 1873 stürzte er ab.
Von Felix Bohr

Pom­pös Die Fo­tos der Vil­len im Ber­li­ner Wes­tend zei­gen, wie groß Quis­torp bei sei­nem Im­mo­bi­li­en­pro­jekt dach­te. Das Vil­len­vier­tel wur­de schließ­lich ohne ihn zu Ende ge­baut (Fo­tos von 1870 bis 1875).

Der 5. No­vem­ber 1868 war ein wich­ti­ger Tag im Le­ben des Hein­rich Quis­torp: Kö­nig­li­cher Be­such stand an. Mo­na­te­lang hat­te der ver­mö­gen­de Ban­kier in Ber­lin für sein Im­mo­bi­li­en­pro­jekt ge­wor­ben, ein Vil­len­vier­tel im Wes­ten der Stadt mit 395 Grund­stü­cken. Nun kam Preu­ßens Herr­scher höchst­selbst, um die Bau­stel­le zu in­spi­zie­ren. »Wes­tend hat eine gro­ße Zu­kunft«, sag­te Wil­helm I., »hier oben weht eine rei­ne, fri­sche Luft. Ich möch­te wohl die Aus­füh­rung die­ses schö­nen Pro­jek­tes noch er­le­ben.«

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