Zu teuer zum Versichern

Hamburg Wie die resolute Bankerin Sara Warburg und ein Zug mit Silberbarren die Hafenstadt vor der ersten Weltwirtschaftskrise bewahrten.
Von Andreas Ulrich

Lo­kal­grö­ße In der Han­se­stadt um 1860 spiel­te Sara War­burg eine wich­ti­ge Rol­le.

Im No­vem­ber 1857 herrsch­te blan­ke Pa­nik un­ter Ham­burgs Kauf­leu­ten. Die Wirt­schafts­kri­se, die in den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten die USA er­schüt­tert hat­te, rück­te be­droh­lich nä­her. In den Jah­ren zu­vor war es für Ham­burg steil berg­auf ge­gan­gen. Die Ha­fen­stadt an der Elbe hat­te sich zum Zen­trum des Han­dels zwi­schen der Al­ten und der Neu­en Welt ent­wi­ckelt; in den Ham­bur­ger Han­dels­kon­to­ren flos­sen et­li­che Ner­ven­strän­ge des Welt­han­dels zu­sam­men. Und die Ban­ken an der Elbe lie­fer­ten die nö­ti­ge Li­qui­di­tät.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer SPIEGEL-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 5/2020.