Der Pleiten­könig

Staatsbankrotte Der spanische Monarch Philipp II. ersehnte ein Weltreich. Um seine Ambitionen zu finanzieren, drängte er seine Bankiers zu dubiosen Tricks.
Von Alexandra Gittermann

Ehr­gei­zig 1571 ließ sich Phil­ipp II. für sei­nen Tri­umph über die Os­ma­nen fei­ern – und für die Ge­burt ei­nes Thron­fol­gers.

Am Mor­gen des 13. Au­gust 1557 ritt Spa­ni­ens Kö­nig Phil­ipp II. un­ter dem Ju­bel sei­ner Trup­pen und oh­ren­be­täu­ben­dem Ar­til­le­rie­feu­er in das Feld­la­ger vor dem nord­fran­zö­si­schen St. Quen­tin ein. Sei­nen Weg flan­kier­ten fran­zö­si­sche Ad­li­ge, An­ge­hö­ri­ge der mi­li­tä­ri­schen Eli­te, die ge­de­mü­tigt den Tri­umph­zug mit­an­se­hen muss­ten.

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