Mit Gewinn in die Hölle

Religionen Zinsgeschäfte sind oder waren in vielen Glaubensgemeinschaften verboten. Doch es fanden sich zahlreiche Lösungen – oft auch scheinheilige.

Staat­li­che Gier In der Werk­statt des nie­der­län­di­schen Meis­ters Ma­ri­nus van Rey­mers­wae­le ent­stand im 16. Jahr­hun­dert das Ge­mäl­de der zwei Steu­er­ein­trei­ber. Auch Hab­sucht galt im Chris­ten­tum als Tod­sün­de.

Die An­sa­ge ist un­miss­ver­ständ­lich: »Wenn du Geld ver­leihst an ei­nen aus mei­nem Volk«, heißt es im 2. Buch Mose (Ka­pi­tel 22, Vers 24), »so sollst du an ihm nicht wie ein Wu­che­rer han­deln.« Was dem droht, der die­sem Ver­bot zu­wi­der­han­delt, wird im Buch He­se­kiel klar (18:13): »Er soll nicht le­ben, son­dern ... des To­des ster­ben.«

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 5/2020.