Hosen runter!

Banken Die ersten großen Geldhäuser entstanden um 1300 in Italien. Ihr steiler Aufstieg endete mit dem Bankrott. Wie kam es dazu?
Von Martin Pfaffenzeller

Fi­nanz­me­tro­po­le Die Piaz­za del­la Si­gno­ria war das po­li­ti­sche Zen­trum von Flo­renz (an­ony­mes Ge­mäl­de, 16. Jahr­hun­dert).

Paci­no di Tom­ma­so Per­uz­zi führ­te ein stol­zes Un­ter­neh­men. Die Com­pa­gnia dei Per­uz­zi han­del­te mit Wei­zen aus Apu­li­en, Wol­le aus Eng­land und Tu­chen aus Flan­dern. Für den Papst hat­te sie Steu­ern ein­ge­sam­melt, für die Kö­ni­ge von Eng­land und Nea­pel Krie­ge fi­nan­ziert. Die Zen­tra­le lag in Flo­renz, aber das Un­ter­neh­men un­ter­hielt 16 Fi­lia­len von Tu­nis über Lon­don bis Zy­pern. Ver­mut­lich war die Com­pa­gnia dei Per­uz­zi das zweit­größ­te Un­ter­neh­men in Eu­ro­pa.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 5/2020.