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Repräsentation 269 Zimmer, ein riesiger Park und mehr als 600 Bedienstete: In der Villa Hügel umschmeichelten die Krupps ihre Kunden.
Von Martin Pfaffenzeller

Wachs­tum Es sah aus, als ent­stün­de ein Schloss: 300 Mau­rer und 450 Erd­ar­bei­ter er­rich­te­ten über dem Ruhr­tal die Vil­la der Krupps (1871).

Im April 1870 mar­schier­ten mehr als 700 Ar­bei­ter auf ei­nen Hü­gel im Sü­den der Stadt Es­sen. In den Hän­den hiel­ten sie Schau­feln, Ha­cken und Kel­len. Auf ei­nem of­fe­nen Platz be­gan­nen sie, den Bo­den zu gra­ben, zu pla­nie­ren und zu un­ter­mau­ern. Das Fun­da­ment hat­te den Um­fang ei­nes Pa­las­tes. Bau­herr aber war kein Kö­nig, son­dern der Stahl­un­ter­neh­mer Al­fred Krupp.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2020.