»Kultur begann mit dem Kochen«

Was erfährt man beim Blick auf die Teller von einst? Der Kulturwissenschaftler Gunther Hirschfelder erklärt, warum Ernährung und historische Entwicklungen seit Urzeiten eng verbunden sind.

Im Stun­den­buch des Her­zogs von Ber­ry, ent­stan­den um 1415, gibt es für je­den Mo­nat ein Bild mit vie­len De­tails über die Er­näh­rungs­kul­tur des Mit­tel­al­ters. Das Ja­nu­ar-Blatt zeigt den Neu­jahrs­emp­fang bei Hofe. An der Ta­fel steht vor dem Her­zog ein »Salz­schiff« mit dem teu­ren Würz­mit­tel, Be­diens­te­te han­tie­ren links mit wei­te­ren kost­ba­ren Ge­fä­ßen.

SPIEGEL: Herr Pro­fes­sor Hirsch­fel­der, neu­er­dings in­ter­es­sie­ren sich His­to­ri­ker und Kul­tur­wis­sen­schaft­ler ver­stärkt für die Ge­schich­te des Es­sens. War­um ist es für die Ge­schichts­for­schung in­ter­es­sant, was die Men­schen einst aßen?

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2019.