ZEIT­REISE – DER SPIEGEL VOR 50 JAHREN

Glad­bach-Spie­ler Net­zer und Vogts
Fußball

Fohlenat­tacke

Mit gleich zwei Meisterschaften in Folge begann vor fünf Jahrzehnten die Blütezeit der Borussia aus Mönchengladbach. Auch bei den Niederrheinländern galt der von Willy Brandt geprägte Slogan »Mehr Demokratie wagen«.

Der Auf­stieg be­gann 1964 mit der Ver­pflich­tung Hen­nes Wei­sei­lers als Trai­ner. Er ver­jüng­te die Equi­pe und setz­te kon­se­quent auf An­griffs­fuß­ball – was den Spie­lern schon bald den Spitz­na­men »Foh­len« ein­brach­te. Glad­bach stieg in die Bun­des­li­ga auf und be­geis­ter­te bun­des­weit gleich­sam mit ful­mi­nan­ten Sie­gen (11:0 ge­gen Schal­ke) und kra­chen­den Nie­der­la­gen (0:7 ge­gen Wer­der). Fuß­ball von so herz­er­fri­schen­der Schön­heit war bis dato un­be­kannt, die »Klei­ne Bo­rus­sia« wur­de zum »Lieb­lings­ver­ein al­ler Fuß­ball­ro­man­ti­ker«, wie der SPIEGEL in ei­ner spä­ten Ver­klä­rung schrieb.

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