Der Isolati­ons­künstler

Autoren Leben mit einem Meister des literarischen Lockdowns: Der Arzt Peter Fabjan erzählt von seinem Bruder, dem österreichischen Schriftsteller und Weltablehner Thomas Bernhard.

Dra­ma­ti­ker Bern­hard 1976: »Mei­ne Krank­heit ist die Dis­tanz«

Ein­sam­keit, Ver­ach­tung, die Welt auf Ab­stand hal­ten. Die­se Grund­mo­ti­ve sei­nes Le­bens und Schrei­bens hät­ten den ös­ter­rei­chi­schen Schrift­stel­ler Tho­mas Bern­hard (1931 bis 1989) auf die Welt in die­sen Ta­gen ganz gut vor­be­rei­tet. Und sei­ne Le­ser gleich mit. Aus dem Oh­ren­ses­sel der Selbst­iso­la­ti­on hat er in sei­nem Ro­man »Holz­fäl­len« und ei­gent­lich in al­len sei­nen Wer­ken zeit­le­bens die Welt und die Men­schen be­ob­ach­tet und ver­ur­teilt.

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