Aner­ken­nung kostet nichts

Debatte Identitätspolitik ist ein Irrweg – weil sie die eigentlichen Ziele linker Politik vernachlässigt: den Kampf gegen materielle Ungerechtigkeit und die Befreiung von kollektiven Zwängen.

von Bernd Stegemann

Iden­ti­täts­po­li­tik pro­vo­ziert, wie jüngst in den bei­den Bei­trä­gen im SPIEGEL zu se­hen war. An­dre­as Röd­der führ­te die Ka­prio­len pro­gres­si­ver Iden­ti­täts­po­li­tik vor, um sei­ne kon­ser­va­ti­ve Kri­tik an lin­ker Po­li­tik aus­zu­schmü­cken. Ali­ce Has­ters hin­ge­gen ver­tei­dig­te sie, ohne ihre pro­ble­ma­ti­sche Ten­denz zur Selbstra­di­ka­li­sie­rung an­zu­spre­chen. Bei­de wa­ren lei­den­schaft­lich bei der Sa­che, wenn­gleich es nicht die glei­che Sa­che war. Ich möch­te bei­den wi­der­spre­chen, in­dem ich ver­su­che, die iden­ti­täts­po­li­ti­sche Me­tho­de auf­zu­schlüs­seln.

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