Mut­ter in Ho­me­of­fice: Ro­man­tik sieht an­ders aus

Das Büro-Sakrileg

Arbeitskultur Während die Politik beim Shutdown wenig Gnade kennt, scheut sie vor einer Pflicht zum Homeoffice zurück. Und viele Firmen bestehen auf die Anwesenheit ihrer Mitarbeiter.

Da ist zum Bei­spiel Sil­ke W., 38 Jah­re alt, Bü­ro­kraft bei ei­nem On­line­ver­sand­händ­ler in Ham­burg. Ihre Ar­beit, sagt sie, könn­te sie pro­blem­los von zu Hau­se aus er­le­di­gen. Gern wür­de sie das auch tun. Doch ihr Chef be­ste­he dar­auf, dass alle zehn Mit­ar­bei­ter vor Ort ar­bei­te­ten. Das Team sei schließ­lich jung und ge­sund. »Wir tra­gen Mas­ken und ach­ten auf Ab­stand«, sagt W., wenn aber im Fe­bru­ar ein neu­er Kol­le­ge da­zu­sto­ße, wer­de es eng. Der Chef selbst tra­ge kei­ne Mas­ke, da­mit »be­kom­me er kei­ne Luft«. Ho­me­of­fice fin­de er ge­ne­rell blöd. Er fürch­te, sei­ne Mit­ar­bei­ter nutz­ten die Pan­de­mie aus, um die­ses »Pri­vi­leg« durch­zu­set­zen.

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