»Ausgangs­be­schrän­kungen sind eigentlich ein Mittel für Diktaturen«

SPIEGEL-Gespräch Der Staatsrechtler Udo Di Fabio hält die gegenwärtige Regelung, wer zuerst geimpft wird, für rechtswidrig – und warnt davor, dass wir uns an die Ausnahmesituation gewöhnen.

Ex-Ver­fas­sungs­rich­ter Di Fa­bio: »Der star­ke Staat fin­det neue An­hän­ger«

Di Fa­bio, 66, ge­hört dem Co­ro­na-Ex­per­ten­rat des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len an. Er ist Pro­fes­sor für Staats­recht an der Uni­ver­si­tät Bonn und war von 1999 bis 2011 Rich­ter des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts.


SPIEGEL: Herr Pro­fes­sor Di Fa­bio, Sie fah­ren lei­den­schaft­lich gern Mo­tor­rad. Ha­ben Sie Sor­ge, dass die nächs­te Tour aus­fällt?

Di Fa­bio: Wenn die 15-Ki­lo­me­ter-Re­ge­lun­gen gel­ten, wird mir wohl nichts an­de­res üb­rig blei­ben, als im Kreis zu fah­ren. Spon­tan ein­leuch­ten wür­de mir das al­ler­dings nicht, weil man ja beim Mo­tor­rad­fah­ren al­lein un­ter sei­nem Helm ist.

SPIEGEL: Aha, Sie wol­len eine Aus­nah­me für sich und an­de­re Mo­tor­rad­fah­rer?

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