»Das ist ein Luxus«

Der Augenzeuge Fregattenkapitän Jan Fitschen, 43, ist Kommandant der »Hamburg«. Bei ihrem Einsatz im Mittelmeer musste die Besatzung wegen Corona fast fünf Monate lang unter sich bleiben. Seit Ende Dezember sind er und seine 250 Männer und Frauen wieder zu Hause.

• »Wir sind am 4. Au­gust in Wil­helms­ha­ven aus­ge­lau­fen. Als wir ab­ge­legt ha­ben, hat je­der ei­nen Co­ro­na-Test ge­macht, der mit dem Hub­schrau­ber an Land ge­bracht wur­de. Gott sei Dank war kei­ner po­si­tiv, und so konn­ten wir wie ge­plant un­se­re Rei­se star­ten. Die zwei Wo­chen, die wir in un­ser Ein­satz­ge­biet im öst­li­chen Mit­tel­meer ge­braucht ha­ben, wa­ren un­se­re Qua­ran­tä­ne­zeit. Dann sind noch ein­mal alle an Bord ge­tes­tet wor­den. Wie­der alle ne­ga­tiv. Erst dann ging es mit dem Ein­satz los, der EU-Ope­ra­ti­on ›Iri­ni‹, die das Waf­fen­em­bar­go ge­gen Li­by­en durch­set­zen soll. Wir hat­ten die Auf­ga­be, Schif­fe zu kon­trol­lie­ren, die ver­däch­tigt wur­den, Waf­fen nach Li­by­en zu brin­gen.

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