Herz und Vernunft

Rhetorik Das Corona-Jahr war eine Zeit der großen Reden. Ob Trump, Macron oder Johnson – dem politischen Spitzenpersonal blieb oft nur das Wort, um das Virus zu bekämpfen. Sogar die Kanzlerin, eigentlich selten pathetisch, äußerte sich ungewöhnlich emotional.
Von Susanne Beyer

US-Prä­si­dent Trump, bri­ti­scher Pre­mier John­son, Kanz­le­rin Mer­kel: Mal büh­nen­rei­fe Auf­trit­te, mal Übun­gen in Zu­rück­hal­tung – Red­ner of­fen­ba­ren sich selbst

Sie legt die Hän­de wie zum Ge­bet an­ein­an­der, beugt sich vor und zu­rück. »Es tut mir leid, es tut mir wirk­lich im Her­zen leid.« Die Aka­de­mie Leo­pol­di­na habe ge­ra­ten: »Wir sol­len alle Kon­tak­te, die nicht ab­so­lut not­wen­dig sind, wirk­lich re­du­zie­ren und mei­den«. Alle. Ab­so­lut. Wirk­lich.

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