Jetzt ist später

Essay Die ökologische Krise stellt eine beispiellose Herausforderung in der menschlichen Geschichte dar. Aber sie wäre auch beispiellos gut zu meistern.
Von Elke Schmitter

Wan­del ist ein wei­ches Wort. Es legt Ein­ver­ständ­nis nahe. Im Wan­del der Zei­ten le­ben wir alle, und da seit vie­len Ge­ne­ra­tio­nen für die al­ler­meis­ten vie­les bes­ser ge­wor­den ist – Er­näh­rung, Ge­sund­heit, Le­bens­er­war­tung und Bil­dung –, klingt Wan­del un­be­droh­lich, sanft. Wer wan­delt, schrei­tet mit An­mut un­ter Säu­len, und wer sich wan­delt, hat ei­nen Pro­zess hin­ter sich, kei­nen Schock, der Er­star­rung nach sich zöge. Die Wand­lung hat erst recht ei­nen gu­ten Ton, sie lässt an Läu­te­rung den­ken, an mo­ra­li­sche Ver­fei­ne­rung.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 54/2020.