Die Tatortrei­niger

Entsorgung In Europa entstehen weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit unterirdische Lager für das Treibhausgas CO². Mit ihnen wollen sich Regierungen und Unternehmen Zeit kaufen im Kampf gegen die Erderwärmung. Doch die Technik hat Tücken.

Nor­we­gens Plan zur Ret­tung der Welt be­ginnt mit dem Bau ei­ner Pipe­line. 110 Ki­lo­me­ter lang soll sie ein­mal sein, von ei­nem Ha­fen­an­le­ger in der Ge­mein­de Øygar­den führt sie hin­aus auf die hohe See. Ihr End­punkt liegt vier Ki­lo­me­ter un­ter dem Mee­res­spie­gel und mün­det in die Jo­han­sen-For­ma­ti­on, ein sub­ma­ri­nes Sand­stein­vor­kom­men, zwölf­mal so groß wie der Bo­den­see. Bis 2030 wol­len die Be­trei­ber vor Nor­we­gens West­küs­te Mil­lio­nen Ton­nen kli­ma­schäd­li­ches Gas von Eu­ro­pas Groß­in­dus­trie ver­schwin­den las­sen. In drei Jah­ren soll das End­la­ger den Be­trieb auf­neh­men, um die Welt vor dem Kli­ma­kol­laps zu be­wah­ren.

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