An der Kante

Proteste Im rheinischen Braunkohlerevier stehen sich jedes Jahr Umweltaktivisten, Polizisten und RWE-Mitarbeiter unversöhnlich gegenüber. Ein Frontbericht.
Von Lukas Eberle

Ak­ti­vis­ten von »Ende Ge­län­de« auf dem Weg zum Braun­koh­le­ta­ge­bau Garz­wei­ler im Sep­tem­ber

Der Ort, an dem die Be­set­zung des größ­ten Braun­koh­le­re­viers Eu­ro­pas ge­plant wird, ist dem Un­ter­gang ge­weiht. Wo jetzt Key­en­berg liegt, süd­lich von Mön­chen­glad­bach, soll in ei­ni­gen Jah­ren eine Koh­le­gru­be sein. So ging es schon vie­len Or­ten in der Re­gi­on: Häu­ser wur­den ab­ge­ris­sen, Ein­woh­ner um­ge­sie­delt. An ei­nem küh­len Mor­gen im Sep­tem­ber ha­ben sich die Kli­maak­ti­vis­ten von »Ende Ge­län­de« hier ver­ab­re­det, sie wol­len das Ver­schwin­den von Key­en­berg ver­hin­dern und sich der Koh­le­indus­trie ins­ge­samt ent­ge­gen­stel­len.

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