Der grausame Blick

Literatur Mit genau beobachteten Geschichten aus der eigenen Nachbarschaft hat Anke Stelling Erfolg – und sich privat Feinde gemacht. Ein Spaziergang in Berlin.

Au­to­rin Stel­ling im Ber­li­ner In­va­li­den­park: »Ich wer­de es wie­der tun«

Die Tex­te von Anke Stel­ling kom­men gleich zur Sa­che: dass es zum Wei­nen ist, wenn eine Frau ih­rer Mut­ter gleicht. Dass Ein­deu­tig­keit schwer zu er­rei­chen ist. Und dass der Früh­ling mit sei­ner »hell­grü­nen Hoff­nungs­bot­schaft« ei­ner Zu­mu­tung gleicht. Stel­ling ist un­ter den deut­schen Au­to­rin­nen die Un­ver­söhn­li­che. In ih­ren Ro­ma­nen und Er­zäh­lun­gen de­mon­tiert sie die Selbst­ver­wirk­li­chungs­ro­man­tik von Groß­städ­tern mit be­son­de­rem Au­gen­merk auf den Stra­pa­zen, die sich vie­le Frau­en da­bei ab­ver­lan­gen.

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