Die Farben von London

1/ Gil­li­an, 51, Ge­sund­heits­an­ge­stell­te Rock: H&M; Son­nen­bril­le: Miu Miu; T-Shirt: Fishs Eddy; Mas­ke: über Ebay 

Weil die Pan­de­mie sie mo­na­te­lang in ihre Woh­nun­gen ver­bannt hat­te, ha­ben mo­de­be­wuss­te Lon­do­ner nun ei­ni­ges nach­zu­ho­len. In Lon­don Fiel­ds, ei­ner Ge­gend rund um ei­nen Park im Os­ten der Me­tro­po­le, tra­gen die Leu­te an schö­nen Herbst­wo­chen­en­den ver­schie­dens­te Sti­le zur Schau. Der Look der bri­ti­schen Haupt­stadt zeich­net sich seit je­her durch ein »any­thing goes« aus - die Ge­burts­stät­te des Punk liegt hier eben­so wie die Maß­schnei­der-Gas­se Sa­vi­le Row. Bei­des (und al­les da­zwi­schen) hat das Stra­ßen­bild im­mer ge­spie­gelt. Der­zeit je­doch fal­len we­ni­ger die ex­tra­va­gan­ten als viel­mehr die le­ge­ren Out­fits auf - Leg­gings, Trai­nings­ho­sen, Sweat­shirts. »Ich sehe der­zeit viel ath­lei­su­re, ei­nen Mix aus Wohn­zim­mer- und Sport­be­klei­dung«, sagt Joe Brun­ner, der für die Bou­tique Browns Män­ner­mo­de ein­kauft. »Es gibt vie­le Work- out-Kla­mot­ten, die als All­tags­klei­dung ver­kauft wer­den. Sie sind be­quem, und die Leu­te sche­ren sich we­ni­ger um ihre Wir­kung. Das fin­de ich sehr er­fri­schend.«

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