Gut belegt

We­ni­ger ist mehr Die Öko­bi­lanz der Mode als ei­ner der res­sour­cen­in­ten­sivs­ten Bran­chen der Welt ist be­kannt­lich eine Ka­ta­stro­phe. Wir kau­fen zu viel und wer­fen 60 Pro­zent un­se­rer Klei­dung nach ei­nem Jahr in den Müll. Sei­ne neue »Im­pact Re­ce­ipt« - etwa »Aus­wir­kungs­quit­tung« - ver­steht die jun­ge schwe­di­sche Mar­ke As­ket des­halb als eine un­ter­schrifts­rei­fe Ver­ein­ba­rung. Die Mar­ke legt (wie vie­le an­de­re nach­hal­ti­ge La­bels) of­fen, mit wel­chem Was­ser- und En­er­gie­ver­brauch be­zie­hungs­wei­se CO2-Aus­stoß die Her­stel­lung ei­nes T-Shirts oder Hem­des ver­bun­den war. Der Kun­de ak­zep­tiert im Ge­gen­zug die Kon­se­quenz sei­nes Kaufs »und denkt über die Um­welt­ver­schul­dung nach, die er da­mit ver­ur­sacht «, sagt Au­gust Bard Brin­géus, Mit­grün­der der Mar­ke. »Wir kön­nen uns nicht aus dem Pro­blem her­aus­kau­fen.« Das Bes­te für die Um­welt sei, »we­ni­ger zu kau­fen«, so der Mo­de­un­ter­neh­mer. »Buy less« steht auch auf der Quit­tung. So­wie die ge­prüf­te Le­bens­dau­er je­des Teils. 180-mal kann man dem­nach das wei­ße T-Shirt der Mar­ke tra­gen, be­vor es dann doch in die Ton­ne muss.

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