High Glass

Die Weinkolumne

Wer hät­te das ge­dacht: Die Kri­se scheint aus uns Bier­trin­kern plötz­lich Wein­ge­nie­ßer ge­macht zu ha­ben. Zu Hau­se tran­ken die Deut­schen im zwei­ten Quar­tal mehr Wein als je zu­vor. Um 12,5 Pro­zent stieg der Ab­satz ge­gen­über dem Vor­jahr. Die meis­ten Wei­ne ka­men aus hei­mi­schen Ge­fil­den. Aber nicht Weiß­wein (plus 10 Pro­zent) war der Star des Som­mers, son­dern Rot­wein (plus 15 Pro­zent) und vor al­lem Rosé (plus 29 Pro­zent). Zwi­schen Kiel und Kon­stanz stürm­ten mehr Kun­den in die Vi­no­the­ken als sonst, an Mo­sel, Rhein und Ahr wa­ren die Zim­mer knapp und die Re­stau­rants voll. »Der Wein­markt hier­zu­lan­de hat in den letz­ten Jah­ren eine Qua­li­täts­und Wer­te-Re­nais­sance er­lebt«, ist im ers­ten »Ger­ma­ny Co­vid-19 Im­pact Re­port« der Stra­te­gie­be­ra­tung Wine In­tel­li­gence zu le­sen. Die Ver­brau­cher sei­en durch das »auf­kei­men­de Ge­schäft mit hoch­wer­ti­gem hei­mi­schen Wein« aus der »jahr­hun­der­te­al­ten Ge­wohn­heit« aus­ge­bro­chen, »sehr we­nig für Wein aus­zu­ge­ben «, so die Stu­die.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 43/2020.