NEUE LEBENSQUALITÄT

»Die Lu­xus­in­dus­trie muss die neue Nor­ma­li­tät de­fi­nie­ren«, sagt der bel­gi­sche Mo­de­ma­cher Dries Van No­ten in un­se­rem In­ter­view. Sie gibt die Stan­dards vor, die jetzt an­ge­bracht sind in Mode und De­sign, bei Rei­sen und Ge­nuss. Kun­den fra­gen so stark wie nie zu­vor nach lo­ka­len Pro­duk­ten und kau­fen nach ethi­schen Kri­te­ri­en ein, be­stä­tigt Win­zer Mar­tin Tesch. Von Nach­hal­tig­keit und dem »Neu­en Nor­mal« ist der­zeit viel die Rede. Wo fin­den wir im An­ge­sicht von Co­ro­na Qua­li­tät, Glück, Schön­heit und Er­folg? Die­ser Fra­ge geht die neue Aus­ga­be von S nach. Wir be­su­chen drei Aus­stei­ger­paa­re, die die Sehn­sucht aufs Land ge­trie­ben hat. In un­se­rem Re­port be­schrei­ben wir, wie viel Krea­ti­vi­tät die Kri­se in der Mo­de­bran­che frei­ge­setzt hat, die mit di­gi­ta­len Prä­sen­ta­tio­nen, Looks und Ava­taren ex­pe­ri­men­tiert. Auch S hat erst­mals in Deutsch­land mit vir­tu­el­len Fo­to­mo­del­len ge­ar­bei­tet. Shu­du Gram heißt un­se­re Ti­tel-Schön­heit aus Bits & Bytes. Es war eine auf­wen­di­ge, lang­wie­ri­ge Pro­duk­ti­on an zwei Stand­or­ten. Zu­nächst muss­te ein rea­les Mo­dell mit ähn­li­cher Haut­far­be ge­fun­den und im Stu­dio in Ham­burg un­ter ex­akt be­stimm­ter Licht­ge­bung fo­to­gra­fiert wer­den. Da­nach wur­den die Bil­der von Ca­me­ron Wil­son in Lon­don am Com­pu­ter wei­ter­ver­ar­bei­tet. »In drei bis fünf Jah­ren geht so et­was mit ei­nem Klick«, sagt der Di­gi­tal­ar­tist. 3D-Mode sei kei­ne Spie­le­rei mehr, »son­dern im Fall ei­ner wei­te­ren Pan­de­mie­wel­le ein Weg für Mar­ken, zu über­le­ben.« Viel Freu­de mit S, Ihre Re­dak­ti­on

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 43/2020.