Die Macht der Mythen

Soziale Netzwerke Facebook, Twitter & Co. werden von Hass, Hetze und Falschinformation überflutet. Zur US-Wahl wollen die Digitalkonzerne zeigen, dass sie dagegen vorgehen können – fürchten aber zugleich, in einen medialen Bürgerkrieg hineingezogen zu werden.

Prä­si­dent Trump bei Pres­se­kon­fe­renz

Die USA sind ein Land am Rand des Ner­ven­zu­sam­men­bruchs. Die Co­ro­na-Epi­de­mie hat 215 000 Men­schen das Le­ben ge­kos­tet. Die Wirt­schaft ist ab­ge­stürzt. Mehr als zwölf Mil­lio­nen Men­schen sind ar­beits­los. Hun­dert­tau­sen­de pro­tes­tie­ren ge­gen Ras­sis­mus und Po­li­zei­ge­walt. Im Wes­ten und Sü­den des Lan­des be­drän­gen Feu­er- und Sturm­ka­ta­stro­phen die Be­völ­ke­rung. Vor zwei Wo­chen ist zu­dem das Wei­ße Haus selbst zum Vi­rus­herd ge­wor­den, und der Prä­si­dent, eben­falls in­fi­ziert, schlägt seit­dem noch wil­der um sich als ge­wohnt, um sich ge­gen die dro­hen­de Wahl­nie­der­la­ge zu stem­men.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 43/2020.