Re­prä­sen­tant Roth: »Ein­zig­ar­ti­ge Chan­ce«

Einsam in Brüssel

Europa Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft leidet unter den strengen Corona-Reiseregeln. Ein Staatsminister hält die Stellung und ist für alles zuständig.

Erst geht es rechts an den Saal­die­nern vor­bei, dann durch die Tür links und schließ­lich hin­un­ter zu Rei­he eins. Mi­cha­el Roth legt sei­nen Ruck­sack auf die Bank hin­ter sich. Er soll zum Be­trugs­skan­dal um den Fi­nanz­dienst­leis­ter Wire­card re­den, doch in Brüs­sel in­ter­es­siert das an die­sem Mitt­woch­nach­mit­tag An­fang Ok­to­ber kaum je­man­den. Die fin­ni­sche Par­la­ments­vi­ze­prä­si­den­tin und ein paar Dol­met­scher sind da. An­sons­ten sind die Rei­hen so gut wie leer. »Es ist nicht leicht, hier Stim­mung rein­zu­krie­gen«, seufzt Roth.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 43/2020.