Dürre im Paradies

Kulturdenkmäler Deutschland besitzt unzählige historische Gärten. Doch der Klimawandel zerstört sie Baum um Baum.
Von Elke Schmitter

Idyll im Char­lot­ten­bur­ger Schloss­park: Eine aber­wit­zi­ge Ar­beit

Der Hun­de­druck, sagt An­drea Ba­dou­in, »der hat na­tür­lich enorm zu­ge­nom­men in die­sen Co­ro­na-Zei­ten. Das Zweit­ge­le­ge stö­ren die auch.« Die Gar­ten­meis­te­rin des Char­lot­ten­bur­ger Schloss­parks steht zwi­schen Buchs­baum­he­cken und geo­me­tri­schen Bee­ten mit Be­pflan­zung. Der Laie ver­steht nichts. Er sieht Farb­tup­fer in leuch­ten­dem Gelb und Korn­blu­men­blau, in pud­ri­gem Rosa, To­ma­ten­rot und strah­len­dem Weiß zu ei­nem Mus­ter ge­setzt, das sich ex­akt wie­der­holt. Hö­fi­sche Stren­ge, be­tont durch ke­gel­för­mig be­schnit­te­ne Ei­ben­skulp­tu­ren in glän­zen­dem Dun­kel­grün, sym­me­trisch ar­ran­giert, da­zwi­schen aber eine Vor­spie­ge­lung sich frei über­bie­ten­der Na­tur.

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