Ge­fälsch­ter und ech­ter Aus­weis

Chaos im Dienstcom­puter

Sicherheit  Nach dem Anschlag vom Breitscheidplatz versprachen die Behörden, die Identität von Zuwanderern besser zu überprüfen. Doch eine vertrauliche Analyse der Bundespolizei zeigt nun: Wer in Deutschland unter falschem Namen leben will, hat es noch immer leicht.

Der Ter­ro­rist hat­te vie­le Na­men. Er nann­te sich Mo­ham­med Has­sa und kam an­geb­lich aus Ägyp­ten. Dann wie­der­um war er Ah­mad Zar­zour. Mal gab er sein Al­ter mit 20 Jah­ren an, mal woll­te er 23 Jah­re alt sein. Mehr als ein Dut­zend ver­schie­de­ne Iden­ti­tä­ten nutz­te der Mann, nach­dem er im Som­mer 2015 von Ita­li­en nach Deutsch­land ge­reist war. Kei­ne da­von stimm­te. In Wahr­heit hieß er Anis Amri, stamm­te aus Tu­ne­si­en und tö­te­te am 19. De­zem­ber 2016 zwölf Men­schen, als er mit ei­nem Last­wa­gen in den Weih­nachts­markt auf dem Ber­li­ner Breit­scheid­platz ras­te.

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