Fruchtbare Freundschaften

Fußball Tricksereien mit der Bandenwerbung waren wohl nur der Anfang in der Affäre um den Vermarkter Infront. Ein Geheimbericht liefert jetzt zahlreiche Indizien dafür, dass die DFB-Spitze die Firma begünstigte. Dem Verband entgingen offenbar viele Millionen.

Ehe­ma­li­ger Na­tio­nal­spie­ler Net­zer im Sep­tem­ber 2019 in Mön­chen­glad­bach: Deut­scher Held als Tür­öff­ner

Okto­ber 2013. Zwei Män­ner un­ter­schrei­ben ei­nen Ver­trag für den Deut­schen Fuß­ball-Bund: Wolf­gang Niers­bach, der Prä­si­dent, und Hel­mut San­d­rock, sein Ge­ne­ral­se­kre­tär. Es geht um ein di­ckes Ding, zig Mil­lio­nen, um die Ban­den­wer­bung der Na­tio­nal­elf bis 2018. Vier Sport­ver­mark­ter ha­ben sich um den Deal ge­ris­sen. Sie alle wol­len für den DFB gro­ße Na­men her­an­schaf­fen: Kon­zer­ne, die bei Län­der­spie­len auf der Ban­de wer­ben. Aber das Ge­schäft er­gat­tert, mal wie­der, eine Fir­ma aus der Schweiz. In­front. Be­kannt für gute Be­zie­hun­gen zum DFB. Und für ei­nen deut­schen Fuß­ball­hel­den, den sie als Tür­öff­ner be­schäf­tigt, Gün­ter Net­zer.

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