Pas­san­ten auf dem Münch­ner Platz Am Har­ras

Eine andere Normalität

Regierung Die zaghaften Lockerungen der Krisenregeln passen vielen Bürgern nicht. Wissenschaftlern gehen sie zu weit, die Wirtschaft fordert mehr. Und die Schulen sind auf die zurückkehrenden Schüler schlecht vorbereitet.

Ange­la Mer­kel neigt nicht zu Pa­thos, und so ist es wohl als Aus­druck ehr­li­cher Be­geis­te­rung zu ver­ste­hen, wenn die Kanz­le­rin zu un­ge­wohn­ten Wor­ten der Über­trei­bung greift. »Vom Geist, von dem gan­zen Her­an­ge­hen ha­ben wir ein ho­hes Maß an Ein­heit­lich­keit er­reicht, was für ei­nen fö­de­ra­len Staat schon fast an ein Wun­der grenzt«, sag­te sie am Mitt­woch nach ih­rer Vi­deo­kon­fe­renz mit den Mi­nis­ter­prä­si­den­ten. In trau­ter Ein­tracht sa­ßen ne­ben ihr der baye­ri­sche Mi­nis­ter­prä­si­dent Mar­kus Sö­der (CSU), Ham­burgs Ers­ter Bür­ger­meis­ter Pe­ter Tschent­scher und Vi­ze­kanz­ler Olaf Scholz (bei­de SPD).

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