Ein Gott namens Geld

Intellektuelle  Thomas Piketty, Held der Linken, zerlegt die Welt und baut sie dann in seinem neuen Buch »Kapital und Ideologie« in Gedanken neu auf – radikale Vorschläge inklusive.
Von Nils Minkmar

Ob­dach­lo­ser in Lon­don: Ex­tre­me öko­no­mi­sche Un­gleich­heit

Neh­men wir an, je­mand spart 8000 Euro am Tag. Und das über vie­le Jah­re. Neh­men wir an, die­se Per­son und ihre Vor­fah­ren wä­ren so­gar in der Lage ge­we­sen, seit dem Sturm auf die Bas­til­le in Pa­ris am 14. Juli 1789 täg­lich die­se Sum­me bei­sei­te­zu­le­gen. Dann, so be­rech­ne­te es Ox­fam, be­sä­ße sie heu­te etwa ein Pro­zent des Ver­mö­gens von Ber­nard Ar­nault, dem Mehr­heits­eig­ner des fran­zö­si­schen Lu­xus­kon­zerns LVMH, ei­nem der reichs­ten Män­ner der Welt.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer SPIEGEL-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen. MIT SPIEGEL+ LESEN – GRATIS TESTEN

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 11/2020.