»Hitler marschierte nach Osten, weil er den Westen im Blick hatte«

SPIEGEL-Gespräch  Der Historiker Brendan Simms zeichnet in einer kontroversen Biografie ein neues Bild von Adolf Hitler. Dessen Hauptfeinde seien das britische Empire und die USA gewesen – nicht die Sowjetunion. Daraus erkläre sich sogar der Holocaust.

Wis­sen­schaft­ler Simms »Ein Ar­ran­ge­ment über die Auf­tei­lung der Welt«

Das Ver­ständ­nis von Hit­ler und sei­ner Ideo­lo­gie ist durch sei­nen Ras­sen­wahn, den Ver­nich­tungs­krieg im Os­ten und den Ho­lo­caust ge­prägt. In ei­ner Bio­gra­fie, die nun auf Deutsch er­scheint, bricht der Ire Simms, 52, mit vie­len ver­brei­te­ten An­sich­ten über die In­ten­tio­nen und An­triebs­kräf­te des Dik­ta­tors. Simms ist Pro­fes­sor für Ge­schich­te der in­ter­na­tio­na­len Be­zie­hun­gen in Cam­bridge.

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