»Hört auf zu reden!«

Beziehungen  Welches Verhältnis haben die Deutschen zu Sexualität und Partnerschaft? Zwei Mitarbeiter eines Sexshops auf der Hamburger Reeperbahn berichten.

Kol­le­gen Kist­ner, Bu­kow­ski: »Es gibt im­mer noch viel Scham«

Wenn man et­was über Ge­schlech­ter­ver­hält­nis­se ler­nen will – ein Jahr nach der #Me­Too-De­bat­te, zwei Jah­re nach der »Nein heißt Nein«-De­bat­te, ein hal­bes Jahr­hun­dert nach der se­xu­el­len Re­vo­lu­ti­on von 1968 –, kann man mit Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­lern spre­chen. Man kann Ju­ris­ten, So­zio­lo­gen, Päd­ago­gen und Paarthe­ra­peu­ten be­fra­gen, wie Män­ner und Frau­en heut­zu­ta­ge mit­ein­an­der um­ge­hen. Viel­leicht lernt man aber an­ders­wo mehr – an ei­nem Ort, an dem Män­ner und Frau­en eine Men­ge über ihr Ver­ständ­nis von Gleich­be­rech­ti­gung und Se­xua­li­tät ver­ra­ten, frei­wil­lig und meist un­be­wusst: in ei­nem Sex­shop. Die Bou­tique Bi­zar­re ist der größ­te Sex­shop Eu­ro­pas. Can­dy Bu­kow­ski, 51, die nur mit ih­rem Künst­ler­na­men an die Öffent­lich­keit will, ar­bei­tet hier seit vier Jah­ren ge­mein­sam mit Ernst Kist­ner, 48; sie hat ge­ra­de ein Buch über ihre Er­leb­nis­se ge­schrie­ben(*).

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