»Wie frische Blutwurst«

Der Augenzeuge Ein 20-jähriger Münchner hat 60 Schlangen in seiner Wohnung gehortet. Der Leiter der Reptilienauffangstation München, Markus Baur, 52, berichtet von Schlangenzucht als teurem Hobby – und lukrativer Einnahmequelle.

• »Bei den Schlan­gen, die das Ve­te­ri­när­amt mit­hil­fe un­se­rer Mit­ar­bei­ter be­schlag­nahmt hat, han­delt es sich mehr­heit­lich um Kö­nigs­py­thons. Of­fen­sicht­lich hat der Hal­ter ver­sucht, Tie­re so mit­ein­an­der zu paa­ren, dass be­gehr­te Farb­va­ri­an­ten ent­ste­hen. Für Py­thons, de­ren Haut au­ßer­ge­wöhn­lich ge­färbt oder ge­mus­tert ist, ge­ben Samm­ler bis zu 50 000 Euro aus. Es gibt mitt­ler­wei­le ganz wei­ße oder schwar­ze Kö­nigs­py­thons. Letz­te Wo­che wur­de in ei­ner Fach­zeit­schrift ein ›De­si­gner-Morph‹ vor­ge­stellt. Die Tie­re wa­ren rot und sa­hen aus wie fri­sche Blut­wurst. Da­bei ha­ben die Schlan­gen in frei­er Wild­bahn eine gelb-schwarz ge­mus­ter­te Haut.

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