Die Dschun­gel­kö­nigin

Literaturkritik  »Das Volk der Bäume« von Hanya Yanagihara erscheint auf Deutsch. Wieder lockt die Bestsellerautorin ihre Leser in Abgründe.

Einen Ro­man zu le­sen dau­ert ja ei­ni­ge Zeit, ein paar Tage, manch­mal Wo­chen, wäh­rend­des­sen be­glei­tet ei­nen die Ge­schich­te wie eine Art Par­al­lel­l­e­ben. Man taucht ein und steigt wie­der aus, manch­mal ver­lässt man die fik­ti­ve Welt nur schwe­ren Her­zens, um in den All­tag zu­rück­zu­keh­ren. Doch bei den Ro­ma­nen von Hanya Ya­na­giha­ra ist das an­ders. Sie ver­schlu­cken ei­nen. Man legt sie nicht ein­fach nur schwer bei­sei­te, sie ent­wi­ckeln viel­mehr eine düs­te­re Prä­senz, die über die Lek­tü­re hin­aus­reicht und kaum ab­zu­schüt­teln ist. Wie ein schlech­ter Traum am frü­hen Mor­gen.

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