Hoch­ver­räter oder poli­ti­sche Gefan­gene?

Analyse  Der Prozess gegen die Verantwortlichen für die versuchte Abspaltung Kataloniens beginnt. Er droht die ganze spanische Politik auf Monate lahmzulegen.

Kom­men­de Wo­che soll in Ma­drid das münd­li­che Ver­fah­ren ge­gen zwölf Po­li­ti­ker und Ak­ti­vis­ten be­gin­nen, die am 1. Ok­to­ber 2017 in Ka­ta­lo­ni­en ein Re­fe­ren­dum über die Ab­spal­tung der Re­gi­on von Spa­ni­en ver­an­stal­tet hat­ten. Weil sie da­bei ge­gen die Ver­fas­sung und aus­drück­li­che Ver­bo­te des Ver­fas­sungs­ge­richts ver­stie­ßen, wirft ih­nen die Staats­an­walt­schaft »re­be­lión«, also Hoch­ver­rat, oder »mal­ver­sa­ción«, Ver­un­treu­ung, vor. Da­für for­dert sie Haft­stra­fen von bis zu 25 Jah­ren, etwa für den da­ma­li­gen stell­ver­tre­ten­den Mi­nis­ter­prä­si­den­ten in Bar­ce­lo­na, Ori­ol Jun­queras. Sein Chef Carles Pu­ig­de­mont hat sich dem Pro­zess bis­her durch Flucht nach Bel­gi­en ent­zo­gen.

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