Verhaftet, vergessen

Türkeipolitik  Die Inhaftierung des Kölner Journalisten Adil Demirci sorgt in Deutschland für wenig Empörung – und die Bundesregierung verhält sich still.

Pro­test­ak­ti­on für die Frei­las­sung De­mir­cis in Köln: »Es tut mir im Her­zen weh«

Die Fa­mi­lie De­mir­ci glaub­te, das Schlimms­te hin­ter sich zu ha­ben, als Mut­ter und Sohn im ver­gan­ge­nen Früh­jahr aus Köln in die Tür­kei reis­ten. Elif De­mir­ci, 64, war ein Jahr zu­vor an Krebs er­krankt. Sie hat­te ge­ra­de eine Che­mo­the­ra­pie ab­ge­schlos­sen. Nun woll­te sie sich bei ih­rem Bru­der in Is­tan­bul er­ho­len – weil sie noch schwach war, be­schloss ihr Sohn Adil, 33, sie zu be­glei­ten.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer SPIEGEL-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen. MIT SPIEGEL+ LESEN – GRATIS TESTEN

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2019.