Ehe­ma­li­ger Par­tei­chef Ga­bri­el Be­klatscht, be­ju­belt, manch­mal ge­fei­ert

Er ist so frei

Sozialdemokratie  Im Schatten der SPD-Führungskrise baut sich Sigmar Gabriel neu auf. Je weiter er sich von der Partei entfernt, desto populärer wird der einstige Vorsitzende. Was will dieser Mann?
Von Christoph Hickmann und Veit Medick

Frei­tag­abend ver­gan­ge­ner Wo­che, Lan­gen­sel­bold, Hes­sen, SPD-Neu­jahrs­emp­fang: Sig­mar Ga­bri­el re­det eine Drei­vier­tel­stun­de vor 500 Leu­ten, am Ende klat­schen sie, erst nur laut, dann rhyth­misch, sie ste­hen auf, klat­schen wei­ter, Stan­ding Ova­tions, bis der ört­li­che SPD-Chef ans Mi­kro­fon geht: »Ich glau­be, es ist an­ge­kom­men, dass Sig­mar Ga­bri­el den Nerv ge­trof­fen hat«, sagt er. »Wir sind dir sehr, sehr dank­bar«, für die Rede und die »er­hoff­te Ori­en­tie­rung«.

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