Für die Katz

Filmkritik  Die Kinoversion von »Cats« mit Taylor Swift und Judi Dench taugt nicht einmal als Trash-Spektakel.

Film, heißt es im­mer wie­der, sei Team­work. Auch wenn am Ende nur der Re­gis­seur oder die Haupt­dar­stel­ler im Ram­pen­licht ste­hen, müs­se man an­er­ken­nen, wie viel Ar­beit auf al­len Ebe­nen nö­tig sei, bis ein Film in die Ki­nos kom­men kön­ne. Nimmt man das al­les ernst, ist bei der Ver­fil­mung des An­d­rew-Lloyd-Web­ber-Mu­si­cals »Cats« eine Sa­che drin­gend an­ge­bracht, eine Team­be­schimp­fung. Denn in die­sem Film ha­ben wirk­lich alle al­les falsch ge­macht: der Re­gis­seur, die Au­to­ren, die Ani­ma­ti­ons­spe­zia­lis­ten, selbst die Schau­spie­ler. Hät­te man so viel Fell wie alle Dar­stel­ler hier, es wür­den sich nicht nur die Na­cken­haa­re auf­stel­len an­ge­sichts die­ses De­ba­kels.

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