Briefe

Das Böse schlechthin?

Nr. 51/2019  Yes, he can – Warum Donald Trump einfach mit allem durchkommt

»Auch wenn die Aus­sich­ten, dass Trump er­folg­reich sei­nes Am­tes ent­ho­ben wird, gen null ten­die­ren, es bleibt das mo­ra­lisch Rich­ti­ge.«

Lose Behauptungen

Nr. 50/2019  Wirecard-Chef Markus Braun ist einer der umstrittensten Manager Deutschlands

In Ih­rem Be­richt über die zwei­fel­haf­ten Ge­schäfts­prak­ti­ken der Wire­card AG er­wäh­nen Sie eine Aus­sa­ge der »Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung«, Wire­card sei »eine Schan­de für den Dax«. Mag sein, aber das wis­sen wir vor Ab­schluss der Un­ter­su­chun­gen noch nicht ex­akt. Was wir da­ge­gen längst ex­akt wis­sen, das ist die Schan­de von Volks­wa­gen, Mil­lio­nen von Kun­den welt­weit be­tro­gen und ge­sund­heit­lich ge­fähr­det zu ha­ben. Von der Ver­nich­tung von bis­her 30 Mil­li­ar­den Euro mal ganz ab­ge­se­hen. Was wir eben­falls ex­akt wis­sen, ist, dass mit Mons­an­to ein Un­ter­neh­men un­ter dem Dach der Bay­er AG in die Dax-Fa­mi­lie ein­ge­zo­gen ist, das wo­mög­lich Men­schen­le­ben schwer ge­fähr­det. Und was ist mit den zahl­rei­chen Dax-Mit­glie­dern, die mit ih­ren Rüs­tungs­ge­schäf­ten welt­weit an der De­sta­bi­li­sie­rung des Erd­balls be­tei­ligt sind? Hier hät­te das Wort »Schan­de« eher sei­ne Be­rech­ti­gung ge­habt als bei Wire­card, wo es »nur« um Geld geht.

Mehr Bereicherung als Last

Nr. 50/2019  Aus dem Alltag einer Mutter, die seit 21 Jahren ein behindertes Kind erzieht

Eine sehr ein­fühl­sa­me Be­trach­tung. Be­rüh­rend. Dan­ke.

Mir egal

Nr. 50/2019  Nach ihrem umstrittenen AfD-Buch fürchtet Cornelia Koppetsch um ihre Karriere

Aus­ge­rech­net Frau Kop­petsch! Und aus­ge­rech­net bei die­sem Buch! Vie­len Dank für Ih­ren fai­ren Ar­ti­kel, der nicht un­ter­lässt zu be­to­nen, dass Kop­petschs An­lie­gen und An­satz sehr wich­tig sind. Ich selbst darf als Lehr­kraft an ei­nem bay­ri­schen Gym­na­si­um Schü­le­rin­nen und Schü­ler von Zeit zu Zeit in die Tech­nik wis­sen­schaft­li­chen Ar­bei­tens ein­füh­ren. Und wenn sie das nächs­te Mal fra­gen, ob sie sich die Mühe wirk­lich ma­chen müs­sen, dann weiß ich, wel­ches Bei­spiel ich brin­ge. Frau Kop­petsch selbst wün­sche ich üb­ri­gens nur das Bes­te! Vor al­lem wün­sche ich ihr die Kraft zu ei­ner scho­nungs­lo­sen Ana­ly­se, wie ihr das pas­sie­ren konn­te. Aus­ge­rech­net ihr.

Korrektur

zu Heft 50/​2019, Sei­te 51: Zwei Übel

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