Im Süden nichts Neues

Bücher  Margaret Mitchells Roman »Vom Winde verweht« war ein erfolgreiches Epos. Nun, mehr als 80 Jahre später, erscheint eine neue Übersetzung des Romans. Wie liest er sich heute?

Au­to­rin Mit­chell um 1935: »Nicht das Kitsch­buch, als das es im­mer galt«

Wer kennt ei­gent­lich noch Scar­lett O'Ha­ra? Für alle, die äl­ter als 50 sind, die mit nur drei Fern­seh­ka­nä­len auf­wuch­sen und mit ei­nem Pro­gramm, in dem un­ent­wegt alte Fil­me wie­der­holt wur­den, ist Scar­lett un­ver­gess­lich. Sie ist die Hel­din in dem Ro­man »Vom Win­de ver­weht«. Mar­ga­ret Mit­chell ver­öf­fent­lich­te ihn 1936. Die Lie­bes­ge­schich­te von Scar­lett O'Ha­ra und Rhett But­ler spielt in den ame­ri­ka­ni­schen Süd­staa­ten zur Zeit des Bür­ger­kriegs: Plan­ta­gen, Fes­te, Skla­ven, Kriegs­be­geis­te­rung, ver­lo­re­ne Schlach­ten, das bren­nen­de At­lan­ta, Not und Tod und Ar­mut, die Be­frei­ung der Skla­ven, der Wie­der­auf­stieg wei­ßer Süd­staat­ler – aber kein Hap­py End für Scar­lett und Rhett.

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