O du ehr­liche

Einwurf Was Psychologen uns über den Kinderglauben an den Weihnachtsmann verraten

von Julia Koch

Ich habe mei­nen Kin­dern früh ge­sagt, dass es den Weih­nachts­mann nicht gibt. Zu früh, wenn es nach der Ki­ta­grup­pe mei­nes Soh­nes geht, der er mit sei­nem neu­en Wis­sen ei­nen be­sinn­li­chen Ad­vents­vor­mit­tag ver­darb und, so ist es über­lie­fert, Kin­der zum Wei­nen brach­te. Zu früh auch, wenn es nach Ro­han Ka­pitá­ny von der Kee­le Uni­ver­si­ty im eng­li­schen Staf­fordshire geht. Der For­scher rät, den Klei­nen die Wahr­heit über den Weih­nachts­mann – oder das Christ­kind – zu ver­ra­ten, kurz be­vor sie klug ge­nug sind, die Sto­ry selbst zu ent­lar­ven. So­bald man Sohn oder Toch­ter des­il­lu­sio­niert habe, sol­le man sie aber dar­um bit­ten, den My­thos für jün­ge­re Ge­schwis­ter noch ein Weil­chen zu be­wah­ren.

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