Be­hör­den­chef Gran­di(*): »Nicht mehr viel Zeit«

»Das ist eine Schande«

Migration  Der Uno-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi über unmenschliche Zustände in Flüchtlingslagern und die sinkende Bereitschaft reicher Staaten, Vertriebene aufzunehmen

Als Gran­di 2016 sein Amt als Uno-Hoch­kom­mis­sar für Flücht­lin­ge an­trat, steck­te Eu­ro­pa mit­ten in der Flücht­lings­kri­se. Seit­dem muss er Ant­wor­ten fin­den auf eine der drän­gends­ten Fra­gen un­se­rer Zeit: Was tun, wenn sich im­mer mehr Men­schen auf der Flucht be­fin­den, aber im­mer we­ni­ger Staa­ten be­reit sind, Ver­trie­be­ne auf­zu­neh­men? Gran­di, 62, ist Chef ei­ner Be­hör­de mit mehr als 16 000 Mit­ar­bei­tern, die von den grie­chi­schen In­seln bis Ugan­da im Ein­satz sind. Am Diens­tag er­öff­ne­te er das Glo­bal Re­fu­gee Fo­rum in Genf, eine der größ­ten Flücht­lings­kon­fe­ren­zen der Ge­schich­te.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer SPIEGEL-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen. MIT SPIEGEL+ LESEN – GRATIS TESTEN

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 52/2019.