In Schön­heit sterben

Analyse  Donald Trump wird als Sieger aus der Schlacht um das Impeachment-Verfahren in den USA hervorgehen. Was können die Demokraten daraus lernen?

von René Pfister

Geschich­te wird von Sie­gern ge­schrie­ben, und ei­nes lässt sich jetzt schon sa­gen: Do­nald Trump wird den Tri­umph aus der Schlacht um sein ei­ge­nes Amts­ent­he­bungs­ver­fah­ren da­von­tra­gen. Er mag es als Schan­de emp­fin­den, dass die De­mo­kra­ten mit ih­rer Mehr­heit im Re­prä­sen­tan­ten­haus ein Im­peach­ment ge­gen ihn ein­ge­lei­tet ha­ben, das drit­te in der Ge­schich­te der USA. Aber die Hoff­nung der De­mo­kra­ten, sie könn­ten die Ära Trump vor­zei­tig be­en­den, wird sich nicht er­fül­len. Schon im Ja­nu­ar wer­den die Re­pu­bli­ka­ner im US-Se­nat die An­kla­ge ge­gen den Prä­si­den­ten ab­schmet­tern. Das Im­peach­ment wird die De­mo­kra­ten nicht ein­mal dem Ziel nä­her­brin­gen, Trump bei der Prä­si­dent­schafts­wahl im No­vem­ber 2020 zu schla­gen, im Ge­gen­teil: Zwar spricht sich eine Mehr­heit der Ame­ri­ka­ner für das Im­peach­ment aus, aber Trumps Be­liebt­heits­wer­te ha­ben sich so­gar leicht zu­guns­ten des Prä­si­den­ten ent­wi­ckelt.

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