Die Wut der Straße

Analyse Indiens Premier Narendra Modi ist im Begriff, einen nationalistischen Hindustaat zu errichten.

von Christoph Scheuermann

Zu­nächst wirkt das neue Staats­bür­ger­schafts­ge­setz wie eine hu­ma­ni­tä­re Ges­te: Man wol­le da­mit re­li­giö­se Min­der­hei­ten vor Ver­fol­gung schüt­zen, sagt die Re­gie­rung von Pre­mier Na­ren­dra Modi. Tat­säch­lich er­leich­tert das Ge­setz, das vo­ri­ge Wo­che im Par­la­ment ver­ab­schie­det wur­de, den An­ge­hö­ri­gen von sechs Re­li­gi­ons­grup­pen aus Pa­kis­tan, Ban­gla­desch und Af­gha­nis­tan, schnel­ler an die in­di­sche Staats­bür­ger­schaft zu kom­men – mit ei­ner Aus­nah­me: Mus­li­men. Die teils ge­walt­sa­men Pro­tes­te, die folg­ten, sind die schlimms­ten Un­ru­hen der jün­ge­ren Zeit.

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