Tante ohne Unterleib

SPD  Deutschlands älteste Partei steckt in einer Existenzkrise. Vielerorts nur noch Splitterpartei, in ihren Hochburgen von der AfD belagert, geht an der Basis die Angst vor dem Morgen um. Ist die Sozialdemokratie noch zu retten? Eine Erkundung an der Basis.
Von Ullrich Fichtner

SPD-Glo­ri­fi­zie­rung bei Jung­so­zia­lis­ten in Bad Go­des­berg: »Wie­der da­hin ge­hen, wo's stinkt«

In Thü­rin­gen, wo die SPD vie­ler­orts be­reits im Ster­ben liegt, macht sich Mat­thi­as Hey Ge­dan­ken über die Grün­de für das Siech­tum. Es ist An­fang No­vem­ber, die Land­tags­wahl liegt kei­ne zwei Wo­chen zu­rück, die Trau­er ist noch frisch, mit Wut ge­mischt, mit Un­glau­ben. Bei der ers­ten Frak­ti­ons­sit­zung nach der Wahl wa­ren die So­zi­al­de­mo­kra­ten in ih­rem viel zu gro­ßen Saal im Er­fur­ter Land­tag nur noch zu acht, und al­len war zum Heu­len zu­mu­te, sagt Hey.

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